Gleitzahl 10 + EN-B = BLACKLIGHT
Ab Frühjahr/ Sommer 2012 verfügbar
Tuningen. Der neue PASSION von U-Turn setzt die Maßstäbe in der EN-C-Klasse, jetzt kündigt Chefentwickler Ernst Strobl einen High-End-Schirm im EN-B-Segment an, der bisherige Leistungsvorstellungen pulverisiert: „Unsere Prototypen erreichen eine Gleitzahl von 10, und dies ohne Abstriche bei der Sicherheit.“ Die Entwicklung läuft unter dem Titel BLACKLIGHT, spätestens im Sommer wird der neue Schirm verfügbar sein.
Überragende Leistungsdaten und dennoch die hohe Sicherheit eines EN-B-Schirmes – um dies zu erreichen verfügt der BLACKLIGHT über zahlreiche Innovationen, die nur U-Turn-Schirme bieten.
Der BLACKLIGHT ist wie der PASSION mit dem High Definition Profile (HDP) ausgestattet. HDP bedeutet: Kunststoff-Stäbchen verlaufen auf der Profiloberseite, wobei zwischen 45 und 80% der Flächentiefe abgedeckt werden. „Das Optimum berechnen und erfliegen wir gerade,“ berichtet Strobl aus der täglichen Arbeit.
Das System harmoniert hervorragend mit dem High Pressure Crossport Design (HPCD), bei dem die zur Querbelüftung der einzelnen Kammern wichtigen Crossports dergestalt optimiert sind, dass der Schirm einerseits dynamisch fliegt, dies aber bei sehr hoher Stabilität. Diese Technologie stammt aus dem THRILLER und kommt nun in den Serienschirmen zum Einsatz. Die optimierten Crossports erlauben gleichzeitig, im jeweils äußeren Drittel des Flügels eine geschlossene Zelle so zu platzieren, dass das Ausklappverhalten verbessert wird.
Der BLACKLIGHT wird etwa 50 Kammern besitzen und eine ausgelegte Streckung von ca. 5,8 besitzen. Ein Faktor für die extrem hohe Leistung ist die Verwendung ausschließlich höchstwertigen NCV-Materials beim Stoff (27er/36er und 40er Skytech-Tuch, am Obersegel wasserabweisend), die das Gewicht in der M-Größe auf unter 5 kg drücken wird. Ein weiterer Faktor für die Gleitzahl 10 ist eine ausgeklügelte Leinenanordnung. „Zum jetzigen Stand liegen wir bei 12 verschiedenen Durchmessern, wobei wir die Leinen-Gesamtlänge um gut 40% minimieren werden,“ so Strobl. Statt 420 Metern Leinen werden also nur noch deutlich unter 300 Meter Leinen benötigt – mit riesigen Vorteilen bei der Aerodynamik.
Das PPN-System statt der schweren Nasenmylars sorgt für kinderleichtes Starten, „und in der Thermik ist der Schirm ein absoluter Traum“ verspricht Strobl. Derzeit wartet er sehnsüchtig auf die neuesten Protos. „Es sieht wirklich sehr gut aus, die Gleitzahl von 10 steht, jetzt geht es an die Feinstabstimmung mit dem optimalen Trimm“ ist er zuversichtlich, den Zeitplan zu halten.
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