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FREE FORCE „new edition“
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Villingen-Schwenningen. Den FREE FORCE von U-Turn gibt es ab sofort als „new edition“ im attraktiven, frischen Design mit modifizierter U-Turn-Kralle. Gleichzeitig wird der DHV-2-Schirm mit den neuesten Dyneema-Leinen ausgestattet, deren verminderte Dehneigenschaftenden Schirm noch eine Stufe knackiger machen. Damit ist der super-agile Schirm von U-Turn mehr denn je erste Wahl für all jene, die mit dem Acro-Fliegen beginnen wollen.  

Das neue Design lässt den Flügel noch dynamischer aussehen, als er ohnehin schon ist. Der FREE FORCE besitzt den identischen Grundriss des erfolgreichen großen Bruders G-FORCE, ist aber im Streckungsverhältnis von Konstrukteur Ernst Strobl so weit gezähmt, dass gewissermaßen die Alltagstauglichkeit auf DHV-2-Niveau gewährleistet ist. Mehr noch: Durch den Einsatz der Automatischen Flug Stabilisierung (AFS) besitzt die Kappe trotz ihrer immensen Performance in vielen Bereichen sogar die Sicherheit der DHV-Bewertung 1-2.  

„Der FREE FORCE steht für jede Menge Flugspaß. Durch die dem G-FORCE ähnliche Wendigkeit und Agilität, verbunden mit den Sicherheitsreserven des AFS, ist er der ideale Schirm für alle, die mit dem Acrofliegen beginnen wollen“, kennzeichnet Strobl einen Einsatzbereich. Gleichzeitig lieben auch viele Streckenflieger diesen ersten DHV-Zweier mit AFS-System. Obwohl der FREE FORCE eine relativ kleine Fläche aufweist, giert er in der Thermik nach Höhe. Mit einer Spitzengeschwindigkeit von bis zu 56 Kilometern pro Stunde (bei voller Flächenbelastung) ist man mit ihm sehr flink unterwegs. Und das AFS-System sorgt mit vielen kleinen, automatischen Korrekturen dafür, dass FREE FORCE-Piloten stets die maximale Höhe auf Reisen mitnimmt.  

Den FREE FORCE new edition gibt es in den Größen 22, 24 und 26 in drei attraktiven Farbkombinationen. Der Flügel ist ab sofort ab Lager lieferbar.  

Das AFS-System in einen DHV-Zweier wurde bei Vorstellung des FREE FORCE natürlich diskutiert. Nachdem sich das System in der Praxis so bewährt hat, wie erwartet, kommt es natürlich auch in der „new edition“ zum Einsatz. Das AFS-System in der verwendeten Form bringt ausschließlich Vorteile.  

Den FREE FORCE new edition gibt es in den Größen 22, 24 und 26, und dank des mit dem G-FORCE identischen Grundrisses geht auch diese Kappe mit immenser Dynamik zu Werke. Dynamische Figuren wie Spiralen und Loopings gehen ausgesprochen locker vom Segel, hier sind einfach die unerreichten Leistungsreserven jederzeit zu spüren und bei Bedarf zu aktivieren. „Bei dynamischen Manövern ist das AFS-System nicht aktiv, da der Innendruck ein Eingreifen verhindert“, erklärt Strobl.  

Anders sieht es bei Figuren wie zum Beispiel dem MacTwist aus. Wenn der Pilot den Bremszeitpunkt verpasst, bremst das AFS-System die Kappe automatisch an. So werden das Vorschießen und damit das Erreichen eines potenziell gefährlichen Flugzustandes verhindert. „Durch die sehr sportliche Auslegung des Profils konnte ich die Vorspannung beim FREE FORCE zum Beispiel gegenüber unseres Anfängerschirmes BODYGUARD II erheblich verstärken“, verdeutlicht Strobl. Entsprechend spürbar fällt der Effekt aus. Dennoch hindert das System zu keiner Zeit die Piloten, die Figuren zu erlernen: Wer rechtzeitig anbremst, spürt von der AFS nichts. Natürlich gilt das nicht nur für den MacTwist, sondern auch weitere Figuren.  

„Alle 44 Zellen des FREE FORCE sind mit dem AFS-System ausgestattet“, verdeutlicht Strobl. Zum Vergleich: Beim BODYGUARD II werden nur jeweils die äußeren zehn Zellen automatisch angebremst. „Hier geht es nicht so sehr um die Klappstabilität als um das Verhindern des Vorschießens.“ Kurzum: Wer einen Schirm sucht, mit dem er so richtig wie die Profis in das Acrofliegen reinschnuppern kann, der aber dennoch ein weitgehend Fehler verzeihendes Flugverhalten zeigt, wird auf den FREE FORCE gewissermaßen fliegen.  

Thema Streckenfliegen: Obwohl der Schirm über eine relativ kleine Fläche verfügt, geht mit ihm in der Thermik so richtig die Post ab. Höhe machen ist für den FREE FORCE kein Thema, sondern Berufung. Einmal oben, verwöhnt die Kappe mit minimalem Sinken von 1,1 Meter/Sekunde. Auch beim Streckenfliegen macht sich das AFS-System positiv bemerkbar. Ständig bügelt das System kleine Verwirbelungen aus, indem es automatisch anbremst. Das bringt jedes Mal Höhe. Das geht rein theoretisch auf Kosten des Speed, doch auch mit Geschwindigkeit ist der FREE FORCE reichlich gesegnet. Mit 38-39 Kilometer pro Stunde im Trimm und 53 bis 56 Kilometer pro Stunde beschleunigt (bei maximaler Flächenbelastiung) kann die Kappe auch hier ihre Abstammung vom mega-dynamischen G-FORCE natürlich nicht verleugnen. Schnell, hoch und sicher, das sind die Attribute des FREE FORCE. Und wer unterwegs auch mal die Langsamkeit entdecken möchte. Bitte sehr, mit dem FREE FORCE kein Problem, denn die V-Min beträgt durchschnittlich 23 Kilometer pro Stunde.  

Bleibt nur ein Fazit: Die Anwendung des AFS-Systems bringt nicht nur bei der Flugsicherheit durch verbesserte Klappstabilität im Anfängerbereich entscheidende Vorteile, auch die Konstruktion leistungsstarker Schirme wird durch das System befruchtet. FREE FORCE, das heißt jede Menge Spaß und Leistung mit der Extra-Portion Sicherheit.

 

Weitere Informationen:

Free Force II Farben (PDF, 39 kByte)

Free Force II Flaechenbelastungstabelle (PDF, 88 kByte)

Free Force II Handbuch rev 1.2  (PDF, 3371 kByte)

Free Force II Line Code Info (PDF, 54 kByte)

Leinenplan Free Force II (PDF, 50 kByte)

Technische Daten Free Force II (PDF, 49 kByte)

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