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THRILLER
Bündel von Innovationen für Acro-Feeling 2.0
Extended Aeration System (EAS): Pralle Agilität bei sehr hoher Klappresistenz
 
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Villingen-Schwenningen. Gut, das Acrofliegen als solches kann man nicht neu erfinden. Aber wer mit dem THRILLER von U-Turn durch die Luft wirbelt, dem kommt es so vor. Agilität, Wendigkeit, aber auch Beherrschbarkeit und Kontrolle auf ganz neuem Niveau, dafür steht ab sofort der Name THRILLER von U-Turn. Der Weg in eine neue Flugerfahrung, sozusagen Acro 2.0 de luxe, führt über ein Bündel neuester Technologie: PPN und PPNplus-Technologie, das Extended Aeration System (EAS) in Verbindung mit intelligenten Crossports sowie das AFS-System der neuesten Generation machen aus dem Nachfolger des legendären G-FORCE einen einzigartigen High-Tech-Flügel, der in einer eigenen, unerreichten Liga fliegt.

Die besten Piloten der Welt haben den G-FORCE geflogen, und alle trugen mit Hinweisen und Feedback zu dessen Weiterentwicklung bei. Mit einer Vielzahl kleiner, manchmal nur minimaler Veränderungen, die kontinuierlich in den Verbesserungsprozess des G-FORCE eingeflossen sind, wurde aus einem sehr guten ein überragender Flügel. Nicht umsonst gilt der G-FORCE als der am meisten kopierte Acro-Flügel der Welt, schließlich war der G-FORCE der erste und lange Zeit einzige Gleitschirm, mit dem der Infinity Tumble fliegbar war. Ausgestattet mit umfangreichen Erfahrungen und ausgehend von diesem hohen Level hat U-Turn Chefdesigner Ernst Strobl zusammen mit Ausnahmepiloten wie Pal Takats, Gabor Kezi und anderen einen Acroschirm entwickelt, der wie schon der G-FORCE zuvor Maßstäbe setzt.

Die Streckung des THRILLER ist mit 5,7 genau zwischen MORPHEUS (5,6) und G-FORCE (5,8) angesiedelt. Zusammen mit einem modifiziertem Grundriss mit komplett neu gestalteter Hinterkante sowie dem für den Acrobetrieb angepassten und optimierten AFS-System (Automatische Flug-Stabilisierung) wurde so der Kappe eine Nuance Aggressivität in dem Sinne genommen, dass der Pilot jetzt größere Zeitfenster für mögliche Steuerimpulse besitzt und das Feedback der Kappe noch dosierter und gleichzeitig definierter erfolgt. Dies natürlich, ohne die Grundagilität der Kappe negativ zu beeinflussen.

Besondere Gedanken hat sich Strobl um die Profilnase gemacht, denn die ist beim THRILLER dank dessen überragender Dynamik besonderer Belastung ausgesetzt. Hinzu kommen beim Acrofliegen häufig flugtechnisch ungünstige Anstellwinkel, die eine auch unter Höchstbelastung gut funktionierende Eintrittskante erfordern. Als Ergebnis verfügt der THRILLER über eine einzigartige Konstruktion: Das PPN und PPNplus System. PPN steht für Precise Profil Nose. Kunststoff-Stäbchen als Ersatz für das Nasenmylar an den Zellwänden finden schon seit einigen Jahren Einsatz bei Gleitschirmen, auch der THRILLER verfügt über dieses Feature.

Allerdings entwickelte Strobl die Technologie einen Schritt weiter: Neben der Kunststoff-Verstärkung in der Vernähung haben umfassende Tests ergeben, dass vor allem mittig über die Zellöffnungen der Profilnase hinweg vernähte Stabilisatoren hohen Nutzen bringen. Die Kunststoff-Stäbchen in der Profilnase befördern die Stabilität der Profilnase und optimieren damit die Strömung entlang des Profils: Auch in extremen Flugzuständen bleiben die Öffnungen der Profilnase durch die Stäbchen des PPNplus-Systems deutlich mehr und länger geöffnet als bisher. Der Innendruck bleibt spürbar länger erhalten und damit die Stabilität des Profils. „Durch das PPNplus-System konnte die Entlastung im Frontbereich bei Figuren wie dem Infinity Tumbling deutlich reduziert werden,“ erläutert Strobl. Die Eintrittsöffnungen bleiben dank PPNplus länger geöffnet, was die Performance des THRILLER beflügelt.

Das PPNplus-System schiebt den Punkt der Entlastung der Eintrittskante spürbar hinaus – kann bei ungünstigen thermischen Verhältnissen oder besonders dynamischer Ausführung bestimmter Figuren ab einem gewissen Anstellwinkel aber dennoch an seine Grenzen gelangen. Dann hebt eine weitere Innovation den THRILLER von U-Turn in eine neue Dimension: Das Extended Aeration System. Damit sind intelligente Öffnungen (Gitternetz) am Obersegel oberhalb der regulären Zellöffnungen bezeichnet. Während normaler Anströmung sind die Öffnungen verschlossen. Dafür sorgen der Druck und der Luftwirbel, die durch die einströmende Luft im vorderen Bereich der Zelle entstehen (siehe Grafik): Die innen liegende Stofflasche wird gegen das Gitternetz gedrückt. Lässt der Innendruck trotz AFS-System und PPNplus-Technologie nach, aktiviert die herunterklappende Lasche das Extended Aeration System. Stauluft drückt in die Zelle und hält das Profil in Form. Eine weitere geniale Idee von Ernst Strobl, die von U-Turn als erstem Anbieter nach sehr aufwändigen Testphasen auf den Markt gebracht wird. „Beim G-FORCE haben uns viele Piloten anderer Marken bestätigt, dass sie den Schirm aufgetrennt und kopiert haben. Das wird beim THRILLER nicht anders sein“, schätzen Strobl und U-Turn Mitbegründer Thomas Vosseler – „mal sehen, wer das EAS als erster kopiert.“

Die EAS-Funktion wird durch optimierte Crossports unterstützt. Crossports stellen die Querbelüftung der einzelnen Zellen sicher und beschleunigen so zum Beispiel die Wiederbefüllung des Schirms etwa nach einem einseitigen Klapper. Sie sind unverzichtbarer Bestandteil eines Gleitschirmes, konstruktionsbedingt aber der Gesamtstabilität der Kappe im Normalflug nicht förderlich. Dank des PPNplus und des Extended Aeration Systems konnten die Crossports des THRILLER stark, nämlich um 80%, verkleinert werden. Dadurch besitzt der THRILLER eine für einen Acroschirm geradezu unglaubliche Klappresistenz. Und nicht zu vergessen: Durch die äufwändig konstruierte Profilnase lässt sich der Schirm sensationell leicht aufziehen und starten.

Für Testpilot Pal Takats steht fest: „Das ist der mit sehr, sehr weitem Abstand beste Acroschirm, den ich je geflogen bin.“ Einzelne Figuren lassen sich traumhaft exakt fliegen, und vor allem die Übergänge seien phänomenal. „Die Helicopter-Anschlüsse sind jetzt butterweich realisierbar,“ schwärmt Takats. “Ich kann mit dem THRILLER mit Leichtigkeit eine Serie von SAT zu Heli und zurück zum SAT fliegen, ohne die äußere Bremse für Korrekturen auch nur anfassen zu müssen.“ Diese schwungvollen und gleichzeitig sauberen Übergänge von einer in die nächste Figur sorgen bei Wettkämpfen für hohe Punktzahlen, da die Juroren darauf hohen Wert legen.

Wie beim G-FORCE wird auch der THRILLER in einem kontinuierlichem Prozess weiterentwickelt, stets mit dem Ziel, die unter Höchstbelastung erzielten Verbesserungen zeitnah in die Serie einfließen zu lassen. „Das hat beim G-FORCE hervorragend geklappt, und auch der THRILLER wird als Innovations-Lokomotive ein wichtige Rolle für zukünftige LTF-1 oder 1-2-Flügel von U-Turn spielen,“ ist sich U-Turn Mitbegründer Thomas Vosseler sicher.

Der THRILLER ist in den Größen 16, 17, 18, 20 und 22 und attraktiven Farbkombinationen ab sofort erhältlich.

Weitere Informationen:

EAS Info Zeichnung (PDF, 769 kByte)

Flaechenbelastungstabelle THRILLER (PDF, 32 kByte)

Leinenplan Thriller (PDF, 35 kByte)

THRILLER Farben (PDF, 64 kByte)

Technische Daten THRILLER (PDF, 28 kByte)

Thriller LeinenCode 2D (PDF, 27 kByte)

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