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Speedriding Codex
Bilder können durch Anklicken vergrößert werden.
erstellt in kooperation mit oase und justfly
  1. Wenn Du Dir nicht sicher bist, ob Du vor Ort Speedriden darfst, dann erkundige Dich bei Bahn- oder Resort-Personal und hole gegebenenfalls eine Erlaubnis bei den jeweiligen Betreibern oder Besitzern ein.
     
  2. Informiere Dich vor Deinem Ride über die allgemeine Wetterlage und bei ortskundigen Menschen über die lokalen Eigenschaften von Wind und Wetter und nach der dortigen Lawinensituation.
     
  3. Sei Dir vor und während Deiner Rides der Risiken bewusst und mute Dir nicht zu viel zu. Eine kritische Selbsteinschätzung ist die wichtigste Voraussetzung, um am Ende des Tages wieder heil zu landen. Das fängt bei der Wahl des Geländes an und hört bei der Wahl des Schirms und der Manöver noch lange nicht auf.
     
  4. Triff die richtigen Entscheidungen, wenn es darum geht unnötigen Risiken aus dem Weg zu gehen. Dazu gehören unter anderem schlechtes Wetter, unbekanntes Gelände, mangelnde Ausrüstung, Selbstüberschätzung, Erschöpfung, etc. "Nein" sagen zu können gehört auch dazu!
     
  5. Plane Deine Route - und halte Dich an den Plan! Eine Inspektion des Geländes vor Deinem Ride ist unerlässlich, wenn Du keine plötzlichen Überraschungen erleben willst. Abbruchmöglichkeiten und Notlandeplätze gehören zu jedem guten Plan.
     
  6. Trage eine angemessene Skimontur und Sicherheitsausrüstung. Zur Grundausstattung gehören Helm, winddichte Skibrille und Rückenprotektor. Und je nach Gelände auch noch Lawinenschutz. Dein Speedrider-Gear sollte den modernsten Sicherheitsstandards entsprechen und regelmäßig gewartet werden.
     
  7. Vermeide das Starten und Landen mit dem Speed-Schirm auf öffentlichen Pisten, da es eine Gefahr für andere alpine Sportler darstellt. Auch das Auslegen oder Zusammenlegen des Schirms kann dort als störend empfunden werden.
     
  8. Halte genügend Sicherheitsabstand zu Menschen, Gebäuden, öffentlichen Pisten, Beförderungsanlagen, Wildschutzzonen und Hindernissen (z.B. Stromleitungen). Vermeide das Unterfliegen oder Unterfahren von Sesselbahnen oder Gondeln.
     
  9. Nimm Rücksicht auf Mensch, Tier und Natur. Das Befahren von Wild- oder Naturschutzzonen schadet der alpinen Flora und Fauna und ist schlichtweg verboten. Bergwanderer und Skifahrer mit High-Speed-Manövern zu verschrecken ist nicht nur unlustig, sondern auch noch gefährlich.
     
  10. Verhalte Dich vorbildlich und kläre andere Speedrider über Gefahren und Regeln auf. In diesem jungen Sport bist Du für viele Beobachter und Nachahmer eine Leitfigur. Sei Dir dessen bewusst und handle dementsprechend verantwortungsvoll.